Bewegungs- und Körperarbeit

Bei den täglichen Anforderungen unseres Lebens, reagieren wir in altvertrauter Weise.

Nicht immer sind uns unsere Konditionierungen im Denken und Handeln bewusst. Über die Jahre unbeachtet, führen sie mitunter zu Schmerzen im Bewegungsapparat.

In der gemeinsamen Arbeit wird die Aufmerksamkeit auf die Gewohnheiten unserer körperlichen Bewegungen im Alltagsgeschehen gelenkt.
Wie verrichte ich die täglichen Aufgaben, wie nehme ich mich dabei wahr, was erlebe und empfinde ich dabei?

Die elementaren Bewegungsabläufe im Sitzen, Stehen, Gehen sind zentrale Themen.

  • Vielleicht ist Stehen eine Last für mich und beim Gehen schmerzt mir nach kurzer Wegstrecke der Rücken?
  • Vielleicht fällt mir ein Zusammenhang auf zwischen den schmerzenden Schultern und der Art wie ich sitze?
  • Vielleicht frage ich mich, wie ich im Alltag überhaupt zur Ruhe kommen kann, was mir helfen kann mein Gleichgewicht zu finden?

Ziel der Arbeit könnte es sein, wach und aufmerksam zu werden für unser tägliches Tun, in Beziehung zu den physikalischen gesetzmäßigkeiten, der Schwerkraft, dem festen Boden unter den Füßen und unseren jeweiligen körperlichen Gegebenheiten.

Einerseits erfahren wir damit eine Belebung der Sinne, andererseits entsteht die Möglichkeit einer Veränderung, hin zu mehr Bewusstheit im Alltag, für ein lebendiges Sein und Handeln.

In Anlehnung an die Arbeit von Elsa Gindler und Heinrich Jakoby, gelehrt und vermittelt durch Peggy Zeitler, Ute Strub und Marianne Haag